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Diabetes auch für Hunde gefährlich

"Zuckerhunde"

Der canine Diabetes mellitus befällt vor allem übergewichtige Hunde. Außerdem sollen bestimmte Rassen besonders anfällig sein, etwa der Dackel, der Cockerspaniel, der Cairn-Terrier sowie Pudel, Beagle, Schnauzer, usw. Auch bei unkastrierten Hündinnen scheint der Diabetes häufiger vozukommen. Doch vor allem ist auch ungeeignete und nicht artgerechte Ernährung, etwa durch zu viel Getreide oder andere Kohlehydrate, ein großer Risikofaktor! Der Hund sollte vorwiegend von Fleisch ernährt werden, was bei einer Ernährung mit den handelsüblichen Hundefuttermitteln aus dem Supermarkt nicht gewährleistet ist!
Woran erkennen Sie, ob Ihr Hund Diabetes haben könnte?

Hundediabetes Symptome

Ein sehr typisches Zeichen für Diabetes ist, dass der Hund "säuft wie ein Loch", also mehr als in üblicher Menge und Häufigkeit Wasser aufnimmt. Dem entsprechend muss er sich auch häufig entleeren.
Weitere Hundediabetes Symptome sind Gewichtszu- oder Abnahme bei gleichbleibendem oder verändertem Appetit, Schwäche beim Laufen (vor allem an den Hinterbeinen), Niedergeschlagenheit, Brechreiz, Schlafmangel. Sobald Sie solche Symptome bei Ihrem Hund feststellen, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Diabetes verschiedener Typen

Auch bei Hunden gibt es verschiedene Formen von Diabetes: Zunächst unterscheidet man die insulinabhängige Form und die Form, die nicht insulinabhängig ist. Im Gegensatz zum Diabetes des Menschen und der Katze kommt die nicht-insulinabhängige Form, also eine Form, die sich durch Insulinresistenz der Zellen auszeichnet, beim caninen Diabetes kaum vor.
Des Weiteren gibt es den Diabetes vom Typ I, den so genannten primären Diabetes. Bei diesem Typ, der etwa bei 50 % aller von Diabetes betroffenen Hunde in Erscheinung tritt, produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin. Der Diabetes vom Typ II, der sekundäre Diabetes, entsteht als Folgeerscheinung einer anderen Erkrankung, etwa einer Erkrankung der Pankreas, der Nieren, der Schilddrüse oder anderen Organen. Er kann auch durch ein zu schnelles Wachstum begünstigt werden.

Behandlung

Den Hundediabetes kann man gut in den Griff bekommen und so dem Tier eine gute Lebensqualität ermöglichen. Caniner Diabetes wird ähnlich wie der humane oder feline Diabetes Mellitus beim Menschen und bei der Katze behandelt: Mittels Insulinspritzen, oraler Medikamente und Ernährungsumstellung. In Sachen Ernährung sollte der Halter auch bedenken, dass selbst das Futter, das es beim Tierarzt gibt, nicht unbedingt das geeignete für den Hund ist.

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